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Bonsai
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Ich beschäftige mich seit dem Jahr 2000 intensiv mit Bonsai. Das Hobby als solches entdeckte ich aufgrund dem Wunsch meiner Tochter, welche so ein kleines Bäumchen haben wollte.
Der Rest hat sich ergeben, mit der ersten Ausstellung, beginnen mit Gestalten etc.

Ich erfahre dieses Hobby als sehr guten Ausgleich zu der hektischen Arbeitswelt in der wir uns befinden. Die kleinen Bäume stellen für mich eine Oase der Ruhe und natürlich auch Ablenkung dar.

Bonsai - Ist eine alte fernöstliche Art der Gartenkunst.  

Das Wort stammt aus dem Japanischen: bonsai "Anpflanzung in der Schale", chinesisch pénjing, "Landschaft in der Schale".   Nach altem chinesischen Verständnis ist Bonsai die Kunst, eine Harmonie zwischen den Naturelementen, der belebten Natur und dem Menschen in miniaturisierter Form darzustellen: Die belebte Natur wird hierbei meist durch einen Baum dargestellt. Die Naturkräfte vertritt - nach einem anderen Ausdruck für Landschaft shanshui (wörtlich) "Berg und Wasser" - ein Stein und feiner Kies (der traditionell in Gärten Wasser symbolisiert). Der Mensch wird in Form seines Werks, einer Pflanzschale, dargestellt. Nur der Einklang dieser drei Elemente macht einen gelungenen Bonsai aus.   Im westlichen - vom weltanschaulichen auf das rein formal-ästhetische reduzierten - Verständnis bezeichnet das Wort den Bonsai-Baum: Dieser ist ein in einem Pflanzgefäß gezogener Baum, der durch Kulturmaßnahmen (Formschnitt, Wurzelschnitt, Blattschnitt, Drahtung) klein gehalten wird und in künstlerischer Gestaltung in eine gewünschte Wuchsform gebracht wird. Diese folgt den Prinzipien des Wabi und Sabi der Zen-Kultur und den - teils konfuzianisch, teils taoistisch beeinflussten - Baumdarstellungen der klassischen chinesischen Malerei. In Japan werden Bonsai im Garten oder in der Tokonoma, einer gestalterisch hervorgehobenen Nische im Zimmer aufgestellt. Bonsaibäume können bei guter Pflege viele hundert Jahre alt und sehr wertvoll werden.   Für Bonsai eignen sich alle verholzenden, kleinblättrigen (bzw. kleinnadligen) Baum- und Straucharten gut. Traditionell werden Kiefern, Wacholder, Ahorne, asiatische Ulmenarten, Azaleen, Fruchtbäume wie Kulturapfel oder japanische Aprikose verwendet. In unseren Breiten nimmt man vorwiegend einheimische Gehölze, die an unser Klima angepasst sind, aber auch winterharte Pflanzen aus Japan und anderen Ländern. Besonders beliebt sind kleinblättrige Ahornarten - unter ihnen die rotblättrigen japanischen Ahornsorten - Kiefern, Fichten, Buchen und Wacholder.   Im Zuge der Verbreitung der Bonsaikultur auch im westlichen Kulturkreis wurden die Bonsaitechniken auch auf verholzende Zimmerpflanzen übertragen, so dass hier heute zwischen Indoor und Outdoor unterschieden wird, wobei sich einzig kleinblättrige Arten der Gattung Ficus als so robust und anpassungsfähig erwiesen haben, dass sie problemlos als Indoor-Bonsai gehalten werden können.